Fern-/Lesebrillen der Augenklinik Bad Rothenfelde Bild 1
Medizintechnik der Augenklinik Bad Rothenfelde Bild 2

Fern- und Lesebrillen

Ein Sehtest beim Augenarzt gibt Aufschluss darüber, welche Brillen oder Kontaktlinsen Ihren persönlichen Anforderungen am besten entsprechen. Lassen Sie daher Ihre Augen beim Augenarzt prüfen.
Schnell wird durch die Vermessung klar, ob Sie eine Sehhilfe benötigen. Falls ja, zeigt ein anschließender Sehtest, welche Stärke die Brillengläser (ausgedrückt in Dioptrien) haben sollten. Der Dioptriewert stellt sich bei kurzsichtigen Patienten negativ dar; bei Weitsichtigen ist er positiv. Dies ist im entsprechenden Brillenrezept dokumentiert.
Konvexe Sammellinsen kommen bei Lesebrillen im Einsatz, die vor allem bei Alterssichtigkeit dabei helfen, Dinge über die kurze Distanz scharf zu erkennen.
Eine Fernbrille mit konkaver Zerstreuungslinse ist hingegen bei Kurzsichtigkeit angezeigt.
Sammellinsen mit einem positiven Dioptriewert verbessern das Sehen bei Übersichtigkeit bzw. Weitsichtigkeit. Auch bei Stabsichtigkeit ist eine Fernbrille das Mittel der Wahl, allerdings mit einem sogenannten Zylinderschliff ausgestattet.
Kontaktlinsen sind grundsätzlich für alle Typen der Fehlsichtigkeit geeignet.
Achten Sie für die Wahl der Brillengläser je nach persönlichen Anforderungen aber auch auf

  • Entspiegelung zur Minderung störender Reflexe und Verbesserung der Lichtdurchlässigkeit sowie des Kontrastsehens,
  • Sonnenschutz mit Licht-absorbierenden Gläsern, die die Lichtdurchlässigkeit reduzieren und UV-Strahlen herausfiltern und
  • Bruchfestigkeit, die insbesondere beim Sport und im Berufsleben eine wichtige Rolle spielen kann. Kunststoffgläser besitzen die gleiche Präzision wie Glas, sind aber leichter. Allerdings können sie schneller verkratzen.