Nach der OP

Gehen Sie vorsichtig mit Ihren Augen um – indem Sie sie weder reiben noch drücken. Beachten Sie dies insbesondere auch dann, wenn Sie die Gesichtspartien um die Augen herum (mit lauwarmem Wasser und einem sauberen Waschlappen) reinigen.
Haare waschen, Baden und Duschen sind normalerweise problemlos möglich, solange Sie die Augen in den ersten beiden Wochen nach der OP nicht direkt mit Wasser, Seife oder Shampoo in Berührung bringen. Nach rund 4 bis 6 Wochen sollte die Wundheilung beendet sein.
Ein Fremdkörpergefühl oder auch ein Juckreiz treten oft nach Operationen auf und lassen sich in der Regel einfach mit geeigneten Augentropfen begegnen. Suchen Sie allerdings Ihren Augenarzt auf, wenn ein Schmerz länger anhält oder andere Probleme auftauchen. Mögliche „Alarmsignale“ sind eine Abnahme des Sehvermögens, Lichtblitze, schwarze Flecken oder Schatten sowie Rötungen am operierten Auge.
Große Anstrengungen sollten Sie während der ersten beiden Wochen nach der OP vermeiden. Alltägliche körperliche Bewegungen und normale Tätigkeiten können Sie jedoch weiterhin ausüben. Sprechen Sie mit Ihrem Augenarzt bei Bedarf darüber, wann Sie ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr wieder führen können.
Verwenden Sie Augentropfen grundsätzlich so wie von Ihrem Augenarzt empfohlen. Nehmen Sie nur Augentropfen, die Ihnen ausdrücklich verschrieben worden sind. Achten Sie auf saubere Hände, und berühren Sie die Tropfhülle nicht mit Fingern oder Wimpern.
Schütteln Sie die Flasche gründlich. Legen Sie den Kopf in den Nacken, und schauen Sie nach oben. Bilden Sie eine kleine Tasche am unteren Lid, indem Sie es vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger nach unten ziehen, und beträufeln Sie diese mit einem Tropfen. Das Auge kann immer nur wenig Flüssigkeit auf ein Mal aufnehmen; gehen Sie also behutsam und geduldig vor. Sollten Sie zwei verschiedene Augentropfenmittel einsetzen, legen Sie dazwischen eine fünfminütige Pause ein.