Kinderbrillen

Für den Start ins Leben und Lernen sind Kinder auf gutes Sehen angewiesen. Kindgerechte Brillenfassungen und leichte Gläser sind mittlerweile für rund 20 % aller Kinder hierzulande eine deutliche Erleichterung.
Sehkraft entwickelt sich ähnlich wie die Muskulatur: Weil der Zeitraum für den Lernprozess begrenzt ist, sollten etwaige Versäumnisse frühzeitig – also möglichst innerhalb der ersten Lebensjahre – korrigiert werden. Es empfiehlt sich, bei dem Verdacht einer Störung unverzüglich einen Augenarzt zu befragen, zumal Fehlsichtigkeiten für die Eltern auf den ersten Blick häufig nicht zu erkennen sind. Unabhängig davon, ob die Krankenkasse vorsorgliche Untersuchungen übernimmt, sollten diese grundsätzlich bei allen Kindern in Alter zwischen 30 und 42 Monaten stattfinden.

Darauf sollten Sie bei Brillengläsern achten:

  • Gläsergröße: Die Fassung bestimmt die Gläsergröße. Maximal 30 Millimeter Durchmesser und ein Gewicht von weniger als 10 Gramm sind üblich.
  • Getönte Gläser: Intensiver Sonneneinstrahlung am Meer und im Hochgebirge wirken getönte Gläser als Sonnenbrillen schützend entgegen.
  • Entspiegelung der Gläser: Bietet sich wegen der dadurch erhöhten Bruchempfindlichkeit von Kunststoffgläsern für Kinder weniger an.
  • Hochbrechende Gläser: Wegen des geringeren Gewichts haben sie für Kinder deutliche Vorteile.

Darauf sollten Sie bei Brillenfassungen achten:

  • Fassungsmaterialien: Beachten Sie mögliche allergischen Reaktionen auf das Fassungsmaterial!
  • Fassungsgröße: Die Breite des Gesichts ist die Maximalbreite des Gestells; die Augenbrauen markieren die maximale Höhe, während und die Pupillenmitte die Position der Glasmitte gibt vor.
  • Ohrbügel: Der Ohrbügel sollte gleichmäßig aufliegen und ebenso stabil wie druckfrei sitzen. Beim Herumtoben bewähren sich flexible Sportbügel.