Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD)

In Deutschland ist die AMD eine der häufigsten Ursachen für schwere Sehbehinderungen. Etwa 5.000 Menschen erblinden hierzulande pro Jahr daran. Die Ursache: In der Netzhaut lagern sich Stoffwechselprodukte ab; die Netzhautzellen werden nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt und sterben ab (trockene AMD). In der Mitte des Gesichtsfelds erscheint ein grauer Fleck. Bei der „feuchten“ Form, die etwa 15 Prozent der AMD-Patienten betrifft, wachsen neue Blutgefäße, die undicht sind. Es tritt Flüssigkeit ins Gewebe aus, und das Sehvermögen geht rasch verloren. Erstes Symptom: Gerade Linien erscheinen verzerrt.

Vorsorge-Tipp:

Früherkennungs-Untersuchungen und Folgeuntersuchungen sind wichtig, um für die Behandlungsintervalle den richtigen Zeitpunkt exakt zu bestimmen und um eine Erblindung durch die AMD zu vermeiden. Im Frühstadium der „trockenen“ AMD können eine vitaminreiche Ernährung und bestimmte Vitaminkombinationen das Fortschreiten der Krankheit bremsen. Die „feuchte“ AMD kann mit der wiederholten Gabe von Medikamenten direkt ins Auge behandelt werden.

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